Der etwas andere Düngeautomat.

Der übliche Weg mit einer hightech Dosierpumpe.

Normalerweise werden Dosierpumpen zum automatischen Düngen verwendet. Diese Pumpen stammen ursprünglich aus dem medizinischen Bereich und sind darauf ausgelegt, sehr kleine Mengen sehr genau zu dosieren.
Das ist sinnvoll, wenn man sehr kleine Mengen Dünger zuführen will.
Hier mal ein Anwendervideo:

Üblich sind solche Dosierpumpen wohl in der Meerwasseraquaristik, davon verstehe ich nichts, ich brauche die Pumpe nur, um dem Aquarium Pflanzendünger zuführen zu konnen, ohne es selbst regelmäßig machen zu müssen.
Für mich muss Aquarientechnik einfach und für Grobmotoriker gut geeignet sein.
Ich bin auch kein Freund von App-Steuerungen. Oft wird dadurch alles nur noch komplizierter, spätestens, wrnn die App nach einem Betriebssystemupdate nicht mehr funktioniert, der Hersteller das Produkt nicht mehr unterstützt oder Bluetooth sich nur mit dem Lautsprecher, aber nicht mit der Dosieranlage verbinden will.

Hier mein eher trivialer Weg, ohne Luxus.

Ich liebe Dinge die ich verstehe, bei denen ich sehe, wie sie funktionieren.
Daher nutze ich, quasi „offlable“ das eigentlich für fie Balkonbewässerung gedachte Gardena System.
Wie das im Prinzip funktioniert sieht man hier:
(Wenn er Kabel sagt, meint er Schläuche 😊)

Jetzt stellt sich natürlich die Frage: Wie bringe ich die richtige Menge Dünger ins Aquarium?
Nichts einfacher als das. Ich nutze den kleinen Verteiler, schließe bei mir zwei Schläuche an und habe so bei jedem Einschaltvorgang der Pumpe ca. 40ml Dünger im Becken.
Das klingt nach viel hängt aber davon ab, was man in den Vorratsbehälter füllt.
Ich nutze die vollen 9 Liter, aber davon sind 8Ltr Wasser, 500ml Dennerle S30 Complete und 500ml Dennerle S7 Vitamix.
Automatisch dünge ich zweimal die Woche, aber ich drücke auch schon mal den An-Knopf der Zeitschaltuhr. Z. B. nach einem Wasserwechsel.

Wer das Dennerle System kennt, der fragt jetzt natürlich wie ich das mit den Ferraktiv Eisendünger-Tabletten mache.
So:

Das ist die Grässlin Rondomatik 400.
Als Futterautomat taugt sie bei mir nicht, die Fächer sind zu klein und das Futter wird feucht und verklebt.

Natürlich ist es bei dem System völlig egal welchen Dünger man verwendet, das muss nicht Dennerle sein, und man kann natürlich auch einen Eisenflüssigdünger beimischen.
Bei mir funktioniert das System jetzt seit gut einem Jahr völlig ohne Probleme.

Noch ein i-Tüpfelchen 👍

Ich kann das Düngesystem, jedenfalls die Schaltzeiten, selbstverständlich über WLan steuern.
Wer eine Fritz!Box nutzt, das sind ja sehr viele, der sollte die Anschaffung einer Fritz!DECT 200 erwägen, damit sind den Optionen keine Grenzen gesetzt. Ich werde z. B. über jeden Düngevorgang per E-Mail informiert und kann über die Fritz!Box den Düngevorgang sogar über das Internet von überall auf der Welt starten.
Ok, das braucht kein Mensch, schadet aber auch nicht.